schlafen

Wiebke schläft
Wiebke schläft, etwas besseres kann sie nach dieser Nacht nicht tun.

Wie sie da liegt – so klein und verletzlich! Völlig ausgepowert vom weinen, immer noch angefüllt mit Kummer und Wut. Wiebke kann sich nicht so ausdrücken wie Carsten, ihr fehlt es nicht an Wörtern, sie kann sie nicht aussprechen. Auch das macht sie wütend. Vielmehr aber ist sie traurig und vermisst ihren Papa. Gerade im November, wenn es sowieso schon kalt und grau ist und wir noch seltener auf den Friedhof können, da muss ihre Trauer dunkelgrauschwarz tragen.

Advertisements

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

3 Gedanken zu „schlafen“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s