manchmal spielt das Leben Katz und Maus

Diese Nachricht habe ich gerade der Bandleitung geschickt:

Hallo C…, hallo R…! Meinem Carsten macht die Hitze sehr zu schaffen. Er hat wieder gekotzt und kam sehr schlapp aus der Werkstatt heim. Wiebke, ganz mitleidende Schwester hat aus Solidarität mitgespielt.

Tut mir leid, so mag ich sie nicht zur Probe schicken.

Liebe Grüße

Saublöd – aber hier sind es ca. 36 Grad im Schatten und anscheinend haben die Junioren zuwenig getrunken. Ich habe beiden erst einmal Cola hingestellt, bei der Wärme auch nicht grade das beste Getränk – doch eh sie gar nichts trinken…

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Es ist so

Kreuzlahm bin ich heute aus dem Bett gekrochen – aber es geht weiter. Das Leben geht immer weiter, dieser Urlaubstag auch. Carsten begleitet die Pastorenfreundin bei einer Führung durch das Kloster Hegne. Wiebke streikt und so muss ich die Protestantin begleiten. Sehr viel lieber hätte ich mir das Kloster angeschaut – aber wenn das Töchting nicht will, dann will sie nicht. Punkt!!

Hotelspielereien

Gestern Abend war es wunderbar! Das Wetter hat gehalten, Carsten dirigiert, wie ein erfahrener Dirigent und Wiebke fand es zeitweise gähnend langweilig der Oper zuzuhören.

Als das obligatorische Feuerwerk kam, wähnte sie sich schon am Ende. Aber am Ende steht der Tod und der wird nicht mit Lichtspektakel gefeiert.

So schön, den kleinen Bären noch am Himmel zu sehen, den Segen in der S-Bahn zu bekommen und selig zu schlummern mit Opernarien im Traum…